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Soforthilfe für Hochwasserschäden in Tirol und Vorarlberg


Der Verwaltungsrat der Stiftung Südtiroler Sparkasse hat auf seiner jüngsten Sitzung eine Soforthilfe für Hochwassergeschädigte in Tirol und Vorarlberg in Höhe von 500.000,00 Euro beschlossen. Stiftungspräsident RA Dr. Gerhard Brandstätter definiert den Beschluss als Gebot der Stunde und als ein weiteres Zeichen der Südtiroler Solidarität mit unseren Nachbarn. Laut Beschluss des Verwaltungsrates, der auch die einhellige Zustimmung des gestern tagenden Stiftungsrates fand, soll der Beitrag der Sparkassenstiftung in der Hauptsache jenen zugute kommen, die ihr Eigenheim verloren und keinen ausreichenden Versicherungsschutz haben.

Die Zusprache von Hilfsgeldern soll in Absprache mit den örtlichen Behördenvertretern sowie Hilfsorganisationen erfolgen und sozial gestaffelt werden. Die Hilfsgelder werden dem Notstandsfonds entnommen, den die Sparkassenstiftung geschaffen und in den vergangenen Jahren kontinuierlich aufgestockt hat. Die Hilfsgelder können sodann von jenen Körperschaften und Hilfseinrichtungen abgerufen werden, welche nach Prüfung von Bedarfssituationen die Notwendigkeit einer fallbezogenen Unterstützung zur Anzeige bringen.
Dies können im konkreten Fall sowohl die vom Hochwasser direkt betroffenen Gemeinden, die Tiroler und Voralberger Bezirksbehörde, wie auch die eigens hierfür eingerichteten Hochwasserhilffonds sein. Auch die verschiedenen Südtiroler Hilfsorganisationen können direkte Ansprechspartner für den Abruf der beschlossenen Hilfsgelder der Sparkassenstiftung sein, sofern sie jeweils den direkt betroffenen Opfern zugute kommen.
In diesem Zusammenhang erinnerte Präsident Brandstätter daran, dass in Tirol und Vorarlberg zahlreiche private wie öffentliche Gebäude, sowie große Teile der Infrastruktur durch das Hochwasser völlig zerstört wurden und der Schadensausmaß im dreistelligen Millionenbereich liegt. Abschließend wies Dr. Brandstätter in der heutigen Pressekonferenz darauf hin, dass man anlässlich der durchgeführten Lokalaugenscheine in den vom Hochwasser betroffenen Gemeinden den Eindruck gewonnen habe, dass die von der Südtiroler Landesregierung bereit gestellten Hilfsgelder, wie auch die gesammelten Spenden des Bäuerlichen Notstandsfonds, der Caritas und des Schützenbundes als gelebte Nachbarschaftshilfe empfunden werden.
In diesem Sinne sei auch der Stiftungsbeitrag als weiterer kleiner Baustein zu verstehen, der die Fundamente dieser Hilfssolidarität zementiert.

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