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Prämierung des Schülerwettbewerbes "Technik und Kultur"


Eine Initiative der Stiftung Südtiroler Sparkasse und des Kuratoriums für Technische Kulturgüter
Die Stiftung Südtiroler Sparkasse und das Kuratorium für Technische Kulturgüter kürten am 21. Mai, im Rahmen einer Pressekonferenz, die Sieger des Schüler-Wettbewerbes "Technik und Kultur".Ort der Zusammenkunft, dem die Jurymitglieder Klaus Kemenater (Präsident des Kuratoriums für Technische Kulturgüter), Dieter Golombek (deutscher Publizist), Gerhard Brandstätter (Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse - leider verhindert), Andrea Zeppa (Vizepräsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse) sowie ein Funktionär des Mobilitätsassessorats, Günther Burger, und der Verwaltungsrat der Firma Leitner, Anton Seeber, beiwohnten, war der Hof der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Bozen. Hauptpreisträger war die Klasse 2C des Pädagogischen Gymnasiums in Bruneck. Die Schule Mariengarten in St. Pauls, die sich mit all ihren sechs Klassen am Wettbewerb beteiligt und verdient gemacht hatte, wurde mit dem Schulsonderpreis ausgezeichnet.
Der Schülerwettbewerb "Technik und Kultur", der im Schuljahr 2007/2008 zum ersten Mal von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und dem Kuratorium für Technische Kulturgüter ausgeschrieben wurde, richtete sich mit Ausnahme der Maturanten an alle deutsch- und italienischsprachigen Mittel- und Oberschüler in Südtirol. Angesprochen wurde dabei jeweils eine Klasse, die gemeinsam das diesjährige Schwerpunktthema "Verkehr" in Form eines Projektes interdisziplinär und innovativ erarbeiten sollte. Dr. Klaus Kemenater lobte dabei die vorbildhafte Weise, mit der die Schüler gedankliche Brücken und Verbindungslinien zwischen so unterschiedlichen Bereichen wie Kultur, Wirtschaft, Technik, Umweltpolitik oder Tourismus zeichneten. Dr. Andrea Zeppa stimmte dem bei und unterstrich die analytische und wissenschaftlich fundierte Herangehensweise an das Thema, die auf eine verantwortungsbewusste und kritische Haltung seitens der Jugend mit einem so problematischen Thema wie dem "Verkehr" schließen ließe. Mobilitätsfunktionär Günther Burger meinte dazu, dass eine Sensibilisierung der Jugend hinsichtlich eines so wichtigen und zukunftsrelevanten Themas für unsere Gesellschaft immens wichtig sei, da die junge Generation schon bald unser Land verwalten würde. Dr. Anton Seeber fügte noch hinzu, dass Schülerwettbewerbe ganz allgemein eine geeignete Methode dafür seien, um an junge Zielgruppen heranzukommen.Die Preise wurden im Rahmen eines Festaktes feierlich überreicht: Neben der Klasse 2C des Pädagogischen Gymnasiums in Bruneck, die mit dem Hauptpreis - eine Reise - ausgezeichnet wurde, ging ein Schulsonderpreis, ein mobiles Kunstwerk von Franz Messner (gestiftet von der Firma Leitner), an die Mittelschule Mariengarten in St. Pauls. Weitere Preisträger, die mit Busfahrten zu einem Zielort nach Wahl oder einem Erlebnistag im Fahrsicherheitszentrum in Schnals prämiert wurden, waren die Klassen 1A des Realgymnasiums in Bozen, 1D der Handelsoberschule in Bruneck, 4B der Oberschule für Werbegrafik in Brixen, 2D des Liceo Scientifico Tecnologico Galileo Galilei in Bozen sowie 3C der Mittelschule in Sterzing.Die Wettbewerbsjury begründete die Zusprache des Hauptpreises an die Klasse 2 C des Pädagogischen Gymnasiums in Bruneck wie folgt:"Sie geben ihrem Projekt den Namen "Reifendruck" und bringen den modernen Verkehr in die gedankliche Nähe zum Turmbau von Babel. Die Gedankenkette der 24 Schülerinnen und Schüler der 2C: "Das Rad gilt als eine bahnbrechende Erfindung der Menschheit, und heute ist der Autoreifen das Symbol für Verkehr, das Projekt musste um den Reifen herum gestaltet werden. Der Mensch hat das Rad nun so gut geschmiert, dass es begonnen hat, selbständig zu laufen. Der Mensch ist dem Reifendruck kaum noch gewachsen, die Entwicklung der Verkehrszahlen nicht mehr abschätzbar Das klingt anspruchsvoll und überrascht. Denn Ausgangspunkt für das Projekt der 2C ist der Physikunterricht. Es wird fächerübergreifend in einem umfassenden Sinne realisiert. Die Fächer Mathematik, Kunst, Psychologie/Pädagogik, Geschichte und die Sprachen kommen dazu. Ein passendes Mundartgedicht eines heimischen Poeten über die "zwaa Schuiche in Winkl" gibt den Anstoß Die Autoren der 2C sind bedingungslos kreativ, sie experimentieren und assoziieren, sie recherchieren und gestalten, sie schreiben und sie filmen - HELMI z.B, den "Klassiker in Sachen Verkehrserziehung", wie sie mit fröhlicher Selbstironie anmerken. Und sie tauchen ein in die Welt der noch (viel) Jüngeren. Im Kindergarten basteln sich die Kinder ihre Welt von morgen zusammen. Da Auto bleibt dabei - aus welchen Gründen auch immer - auf der Strecke."

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