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Tri tra trallala, der Kasper der ist wieder da!


Ein lustiges Theatererlebnis: Der deutsche Puppenspieler Andreas Ulbrich gastiert auch in diesem Frühling in Südtiroler Kindergärten und Grundschulen.

Eine ungewöhnliche Biographie. Der in der ehemaligen DDR aufgewachsene Andreas Ulbrich war erst Lokomotivschlosser und Lehrer für Deutsch und Geschichte, ehe er sich vor 18 Jahren als Puppenspieler selbständig machte. Im Jahr 2000 eröffnete der Autodidakt in einem 75 Quadratmeter großen Ladengeschäft im Berliner Szenebezirk Prenzlauer Berg das Minitheater „Prenzlkasper". Dort spielt der Puppenspieler, der auf der Bühne immer mehrere Figuren gleichzeitig lenken muss, bis zu 400 Vorstellungen im Jahr. 21 Stücke, wie „Kaspar und Aladin", „Das Weihnachtsgeschenk des Königs" und „Drei kleine Schweinchen", hat er im Repertoire. Die technische Ausstattung des Wandertheaters ist einfach. Ulbrich braucht einen 2,5 Meter hohen und zwei Meter breiten Bühnenraum mit Stromanschluss, um mit seiner Kasperfamilie auftreten zu können. 30 Stühle für das Publikum bringt er auch schon mal selbst mit.

Der passionierte Puppensammler bietet weitaus mehr als sinnloses Aufeinanderschlagen von hanswurstigem Kasper und bösem Krokodil. Überlieferte Kasper-Geschichten werden auf Ulbrichs Puppenbühne in ein zeitgemäßes Umfeld gestellt, die Dialoge der Kindersprache des 21. Jahrhunderts angepasst. So geht es im Publikumsrenner „Kasperl und die Feuerwehr" um das richtige Verhalten im Brandfall. In „Kasper und das Krokodil" werden en passant Grundregeln im Straßenverkehr vermittelt. In „Kasper und der Flaschenteufel" lernen Kasper und Gretel, nicht nur wie man mit Geld und Konsumwünschen umgeht. Die Story um das verschuldete Puppenpaar und die tückische Zauberflasche, die man nur billiger verkaufen kann, als man sie selbst erworben hat, weist auch auf die Folgen des Alkoholkonsums hin. Das Stück „Kasper rettet die Prinzessin" warnt wiederum davor, sich Fremden anzuvertrauen, auch wenn diese Geschenke anbieten.
Seit 2004 gastierte Andreas Ulbrich im Rahmen eines Förderprojekts der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Südtiroler Kindergärten und Grundschulen. Die Produktionen werden von Jahr zu geändert und haben eine Spielzeit von etwa 30 Minuten. Und natürlich haben alle Puppengeschichten ein Happy-End. In diesem Theater geht es dann auch eher lustig als gruselig zu. Zudem passt Ulbrich sein Spiel virtuos den Bedürfnissen des Publikums an.
Schulen und Kindergärten, die Ulbrichs Kasper-Vorstellungen bisher versäumt haben, können das jetzt nachholen. Weitere Informationen erteilt das Sekretariat der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

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