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Männer sind wie Pfirsiche & Der Titel ist die halbe Miete


Harald Martensteins Beruf ist, sich einmal wöchentlich schreibend mit den Widrigkeiten und Verrücktheiten des Alltags zu beschäftigen. Circa 3000 Anschläge räumt man ihm dafür ein. Und ohne das, was dabei herauskommt, wäre für viele die Woche nicht komplett. Harald Martensteins Kolumne „Lebenszeichen" im Magazin der „Zeit" erfreut sich so großer Beliebtheit, dass in regelmäßigen Abständen Sammelbände und Hörbücher - von Martenstein selbst gelesen - davon erscheinen. Im Rahmen der Reihe „Hörbar gut!" wird Harald Martenstein Kolumnen aus „Männer sind wie Pfirsiche" und „Der Titel ist die halbe Miete" lesen.

Ganz egal, ob Harald Martenstein von wachsender Rinderlosigkeit, ja Rinderfeindlichkeit in Deutschland warnt, ob er erläutert, wie man Steuerverwaltungen in den Wahnsinn treiben kann, indem man statt 94 Cent 49 Cent überweist, ob er darüber nachdenkt, warum Männer so monogam wie Pfirsiche sind, ob er voraussagt, dass die Jugend künftig nicht mehr „geil", sondern „nachhaltig" sagen wird, oder ob er sich mit den literarischen Vorbildern von Serienkillern in Zeiten, bevor es Computerspiele gab, befasst, immer trifft Martenstein ins Herz deutscher Empfindsamkeit. Mal ist er der gar nicht zimperliche Chronist des alternden Deutschland, mal der bissige Kommentator mühseliger Lesereisen, mal das Sprachrohr des Otto Normalverbrauchers, der sich einfach nur wundert. Alltäglichem Wahnsinn begegnet der Egon-Erwin-Kisch-Preisträger mit Ironie und gnadenlosem Beim-Wort-Nehmen.
Für den 1953 geborenen Harald Martenstein ist Schreiben keine Arbeit, sondern, wie er selbst sagt, ein „Spaß, für den man wunderbarerweise bezahlt wird". Diesen „Spaß" gönnt sich Martenstein nicht nur als Kolumnist der „Zeit", sondern auch als Redakteur beim Berliner „Tagesspiegel". Sein erster Roman mit dem Titel „Heimweg", erschienen im Frühjahr 2007, wurde mit dem Corine-Preis ausgezeichnet. Für die Kolumne „Lebenszeichen" im Zeit-Magazin erhielt er im Mai 2008 den Henri-Nannen-Preis in der Kategorie Unterhaltung/Humor.
Bei seiner Lesung in Bozen wird Harald Martenstein unter Beweis stellen, dass er nicht nur ein Meister der Ironie und spitzen Feder, sondern auch ein großartiger Vorleser ist.
Die gemeinsame Reihe der Stiftung Südtiroler Sparkasse und des Südtiroler Kulturinstituts mit dem Titel „Hörbar gut!" verspricht literarischen Sprachgenuss fürs Ohr und möchte darauf aufmerksam machen, dass nicht nur das Lesen, sondern auch das Hören von Literatur ein wichtiges Kulturgut ist.
Am Montag, 4. Mai liest Harald Martenstein im Bozner Waltherhaus Kolumnen aus: „Männer sind wie Pfirsiche" und „Der Titel ist die halbe Miete".
Beginn der Lesung: 20 Uhr

Karten unter 0471-313800

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