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Ein Leben für die menschliche Würde


Nobelpreisträger Adolfo Maria Pérez Esquivel zu Gast in der EURAC in Bozen
„Nobelpreisträger zu Gast" - so lautet das Thema einer Veranstaltungsreihe, die die Stiftung Südtiroler Sparkasse und die EURAC im vergangenen Jahr ins Leben gerufen haben. Auf den Gastvortrag der Nobelpreisträgerin Rita Levi Montalcini folgt nun jener des argentinischen Bürgerrechtlers Adolfo Perez Esquivel, der auf Grund seines an Mahatma Gandhi orientierten gewaltfreien Einsatzes für die Menschenrechte sowie seinen Anprangerungen der Vergehen der ehemaligen argentinischen Militärjunta im Jahre 1980 den Friedensnobelpreis erhielt.
In seinem Referat am 6. Juni spricht Esquivel, der sich auch als Künstler einen Namen gemacht hat, über seinen gewaltfreien Einsatz gegen die Unterdrückung und Verletzung der Menschenrechte in Lateinamerika. Gemeinsam mit anderen Menschenrechtlern gründete er 1968 den „Servicio Paz y Justicia" und musste für seinen unermüdlichen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit mit Folter und Gefängnis bezahlen. Doch Esquivel glaubte an ein anderes Lateinamerika - an ein Lateinamerika, in dem die soziale Gerechtigkeit über die Grausamkeiten des damaligen Militärregimes siegen würde. Sein Denkschema verarbeitet Esquivel, der mit dem Premio la Nación de Escultura einen der anerkanntesten lateinamerikanischen Kulturpreise für Bildhauerei erhielt, auch in seiner Kunst, die das Leiden der Menschheit und die Vision einer besseren Welt widerspiegelt. Sein heutiges Engagement bezieht sich nach wie vor gegen Gewalt und Armut in seinem Heimatland. Der Eintritt zur Veranstaltung am 06. Juni um 10.30 Uhr in der EURAC ist frei. Um Platzreservierung wird gebeten unter Tel.: 0471/055454 (EURAC) oder 0471/325886 (Stiftung Sparkasse). Simultanübersetzung vorhanden.

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