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Über 205 Millionen Euro für Land und Leute


Sozialbericht der Sparkasse: hoher Mehrwert trotz wirtschaftlich schwierigem Jahr

Auf 205,3 Millionen Euro beläuft sich der erwirtschaftete Mehrwert der Südtiroler Sparkasse AG. Dies entspricht - trotz des für die Wirtschaft insgesamt katastrophalen Jahres - in etwa dem Niveau des Vorjahres. Der Mehrwert kommt den verschiedenen Ansprechpartnern, den so genannten „Stakeholdern" (Aktionäre, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, öffentliche Hand usw.) zugute, wie der Präsident der Südtiroler Sparkasse, Norbert Plattner, erklärt, der den Sozialbericht heute in einer Pressekonferenz vorgestellt hat. Insgesamt hat die Sparkasse allein in den letzten fünf Jahren über 950 Mio. Euro an Mehrwert erwirtschaftet. Außerdem ist die Sparkasse einer der größten Steuerzahler der Provinz: Sie hat dem Staat im Jahr 2008 über 80 Millionen Euro an Steuern und Gebühren, die ebenfalls der Öffentlichkeit zugute kommen, abgeführt (rund 320 Mio. Euro allein in den letzten fünf Jahren), was einem Zuwachs von rund 9% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Der jährliche Sozialbericht, den die Sparkasse als erste Bank in Südtirol vor fünf Jahren eingeführt hat, dokumentiert in ausführlicher Weise die soziale Verantwortung des Unternehmens und dessen Beitrag für die Gesellschaft, erklärt Sparkassenpräsident Plattner. Herzstück des Sozialberichts ist der so genannte Mehrwert. Es handelt sich um den von der Sparkasse erwirtschafteten Ertrag, welcher der Allgemeinheit und den verschiedenen „Stakeholdern" zu Gute kommt. Daraus kann letztlich der wirtschaftliche und soziale Beitrag, den die Sparkasse in ihrem Geschäftsgebiet leistet, sowie die gesellschaftliche Bedeutung des Unternehmens ermessen werden. Für die Sparkasse setzt sich der Mehrwert aus der Summe von ausgeschütteten Dividenden, bezahlten Gehältern, Vergütungen an Lieferanten, Sponsoring-Geldern, abgeführten Steuern, getätigten Rückstellungen usw. zusammen.
Der 130 Seiten dicke Sozialbericht enthält eine Reihe aufschlussreicher Informationen und zeigt, wie stark sich die Sparkasse u.a. der jungen Generation widmet. So ist die Sparkasse z.B. die einheimische Bank mit der höchsten Anzahl an Lehrlingen (insgesamt 61), wodurch der Jugend ein begehrter und sicherer Arbeitsplatz in Aussicht gestellt werden kann. Gleichzeitig hat die Sparkasse im Jahr 2008 insgesamt 90 Praktika für Universitätsstudenten und Oberschüler organisiert und ihnen somit einen ersten Einblick in die Arbeitswelt ermöglicht.
Mehr als 5.000 Eigenheimfinanzierungen für einen Gegenwert von über 700 Millionen Euro wurden im Zeitraum 2003-2008 ausgereicht. Allein 2008 hat die Sparkasse 1.041 Eigenheimfinanzierungen in Form von Bodenkredit- und Hypothekardarlehen für einen Gesamtbetrag von 136 Millionen Euro ausgezahlt.
Die Südtiroler Sparkasse unterhält ein sehr gutes Verhältnis zu den lokalen Körperschaften. Dieses äußert sich auch in der Verwaltung von verschiedenen Schatzamts- und/oder Kassadienstmandaten für insgesamt 235 öffentliche Körperschaften (u.a. Schatzmeister der Autonomen Provinz Bozen).
Außerdem hat die Südtiroler Sparkasse dem Staat im Jahr 2008 in Form von direkten und indirekten Steuern sowie in ihrer Eigenschaft als Steuersubstitut über 80 Millionen Euro entrichtet. Gemäß Art. 75 des Autonomiestatuts fließen bekanntlich 9/10 der Steuern und Abgaben in den Landeshaushalt. Dadurch werden Wachstum und Fortschritt in unserem Lande gewährleistet.
Weiters hat die Sparkasse allein im Jahr 2008 rund 48 Millionen Euro für Bauvorhaben ausgegeben, was ebenfalls dem Wirtschaftskreislauf zu Gute kommt.
Schließlich sichert der Arbeitgeber Südtiroler Sparkasse zusammen mit den angeschlossenen Gesellschaften den Unterhalt von über 1.400 Familien.
Für das „Unternehmen Sparkasse" und seine Mitarbeiter/-innen war 2008 ein äußerst tätigkeitsintensives Jahr: Unter anderem wurden neue Unternehmenswerte erarbeitet, was unter Miteinbeziehung sämtlicher Führungskräfte und etwa 160 weiterer Mitarbeiter/-innen in Vertretung der verschiedenen Berufsbilder, Bereiche, Sprachen und Geschäftsgebiete geschah. Es wurde ein Wertekatalog erstellt, der von allen Mitarbeiter/-innen mitgetragen wird. Die Werte sind grundlegende Pfeiler, Leitlinien und Verpflichtungen, auf die sich das Unternehmen stützt und die den Pfad zur Umsetzung des Unternehmensleitbildes und zur Erreichung der Unternehmensziele aufzeigen. Dies kommt wiederum allen Stakeholdern zugute. Während infolge der weltweiten Wirtschaftskrise alle von der Notwendigkeit ethischer Verhaltensweisen sprechen, hat sich die Sparkasse bereits im letzten Jahr damit auseinandergesetzt. Nicht von ungefähr gelten Unternehmen mit starken und gelebten Werten als krisenfester.

Jahr            Steuern und Gebühren          Mehrwert
2004           45,5                                    161,0
2005           56,5                                    181,3
2006           62,7                                    194,6
2007           74,2                                    210,2
2008           80,5                                    205,3
INSGESAMT 319,4                                   952,4
(Beträge in Mio. Euro)


Beteiligungsverhältnisse:

68,81 Stiftung Südtiroler Sparkasse
39,19 Kleinaktionäre

www.sparkasse.it

 

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