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Keine Budgetkürzung bei Stiftung Südtiroler Sparkasse


Gestern bestätigte der Stiftungsrat der Stiftung Südtiroler Sparkasse im Rahmen der jährlichen Haushaltsdebatte, dass das Förderbudget für das Jahr 2010 unverändert (9,3 Mio. Euro) hoch bleibt. Die bisherigen Aktivitäten im Bereich der Bildung werden im Förderbereich „Erziehung, Unterricht und Ausbildung" gebündelt und durch weitere Stiftungsprojekte im Jahr 2010 verstärkt.

Es zeichnet sich ab, dass trotz einer nach wie vor instabilen Situation an den nationalen und internationalen Finanzmärkten, es der Stiftung Südtiroler Sparkasse heuer erneut gelingen wird, einen positiven Bilanzabschluss zu schaffen. Somit werden die im Rahmen der Budgetverabschiedung vom Stiftungsrat genehmigten Fördermittel in Höhe von 9,3 Mio. Euro im Jahr 2010 für „Kunst und Kultur", „Bildung", „Wissenschaft und Forschung" sowie für „soziale Belange" zur Verfügung stehen, wobei voraussichtlich keine Reserven beansprucht werden müssen.

Präsident Dr. Brandstätter zeigte sich erfreut, dass der Stiftungsrat - das höchste Entscheidungsorgan der Stiftung Südtiroler Sparkasse - in seiner Ratssitzung vom 29. Oktober 2009 für das Jahr 2010 die großen Richtlinien für die Zuteilung der Fördermittel einstimmig genehmigt hat.

Mit ihrer Fördertätigkeit hat die Stiftung Südtiroler Sparkasse bereits in der Vergangenheit südtirolweit - wobei mittlerweile wohl jede Stadt bzw. jedes Dorf in Südtirol von Glurns bis Winnebach und von Salurn bis zum Brenner direkt oder indirekt Nutznießer der Fördertätigkeit wurde - innovative, wertvolle, gesellschaftlich relevante sowie in ihrer Wirkung nachhaltige Maßnahmen, Initiativen und Projekte unterstützt.
Hinsichtlich des neuen vorrangig berücksichtigten Förderbereiches „Erziehung, Unterricht und Ausbildung" wird festgehalten, dass die Stiftung in diesen Bereichen bereits in den vergangenen Jahren eine Reihe von Förderungen zugesprochen und Unterstützungen gewährt hatte, wobei Finanzmittel aus den anderen vorrangigen sowie den sonstigen statutarischen Förderbereichen beansprucht wurden. Mit der Wahl dieses Förderbereiches werden die bisherigen Aktivitäten im Interesse des öffentlichen Bildungssystems - von den Kindergärten bis hin zu den Oberschulen und Universität - gebündelt und einheitlich verwaltet. Unabhängig davon werden weitere exklusive Stiftungsprojekte in diesem Bereich die Tätigkeit des Jahres 2010 kennzeichnen.

Somit sind die vier Hauptförderbereiche:
• Kunst- und Kulturförderung
• Wissenschafts- und Technologieforschung
• Erziehung, Unterricht und Ausbildung
• Soziales (Unterstützung von ehrenamtlichen sowie wohltätigen Organisationen)
Die Höhe der Fördersumme wurde aufgrund einer Hochrechnung der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2009 festgesetzt und beläuft sich auf insgesamt 9,3 Mio. Euro.

Die Fördermittelzuweisung
Die für das Jahr 2010 vorgesehen Bereichszuteilung der insgesamt für die Fördertätigkeit bestimmten 9.300.000.- Euro kann im Detail wie folgt dargestellt werden:
Kunst- und Kulturförderung 3.880.000.- (41,7%)
Wissenschafts- und Technologieforschung 1.290.000.- (13,9%)
Erziehung, Unterricht und Ausbildung 1.030.000.- (11,1%)
Soziales (Unterstützung von ehrenamtlichen/wohltätigen Organisationen) 2.000.000.- (21,5%)
Andere statutarisch verankerte Förderbereiche 1.100.000.- (11,8%)

Im Dokument welches den Haushaltsvoranschlag begleitet, wurde unter anderem bestätigt, dass im Jahr 2010 die Stiftungsprojekte wie das „Kinderfestival", der Schülerwettbewerb „Leistung belohnen und sichtbar machen", der Wettbewerb „Der historische Gastbetrieb des Jahres", die Veröffentlichung des Veranstaltungskalenders „WasWannWo", das Projekt der „digitalen Erschließung der historischen Bibliotheken", der Wettbewerb „The Glocal Roockie of the Year", das Datenbankprojekt „Die Porträtmalerei in Tirol" sowie „Südtirol 360° auf Google Earth" erneut umgesetzt werden.
Neben der öffentlichen Hand ist die Stiftung die größte private Förderinstitution des Landes. Ausführlichere Informationen zur Stiftungstätigkeit bzw. entsprechende Unterlagen können über das Stiftungssekretariat angefordert bzw. über die Homepage der Stiftung www.stiftungsparkasse.it abgerufen werden. Weiters wird darauf hingewiesen, dass im Jahr 2009 bereits zum 13. Mal der jährliche Tätigkeitsbericht (Almanach) veröffentlicht wurde, innerhalb welchem über die Fördertätigkeit der Stiftung vertieft Bericht erstattet wurde. Das vorgenannte Dokument, die Jahresabschlussbilanz samt Anhang, die Beitragskriterien sowie das Tätigkeitsprogramm können ebenfalls über das Sekretariat der Stiftung oder aber auch über das Internet bezogen werden.
Info: www.stiftungsparkasse.it

Information am Rande: im Zuge der Ratssitzung haben der Direktor des TIS Dr. Hubert Hofer sowie der zuständige Projektverantwortliche Dr. Christian Höller das von der Stiftung geförderte Technologieprojekt „Inwito" (Technologie Transfer Börse) ausführlich erörtert und vorgestellt.

 

 

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