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Die virtuelle 360° Südtirol Tour im Internet


20.000 Besucher in sechs Monaten klicken sich durch Südtirol
Ein weltweit einmaliges Pilotprojekt: Die virtuelle 360° Südtirol Tour im Internet.
Die Stiftung Südtiroler Sparkasse geht neue Wege in der Vermittlung der Einzigartigkeiten und Schönheiten Südtirols. Gemeinsam mit der Südtiroler High-Tech-Firma 3D-Pixel und dem Südtiroler Alpenverein hat sie eine digitale „Südtirol-Tour" erstellen lassen, die erstmals in mehreren unterschiedlichen Medien weltweit abrufbar ist.
Dazu zählt das herkömmliche Internet mit einer eigenen Homepage (www.suedtirol3d.it oder www.altoadige3d.it), dazu zählen aber auch Google Earth, Google Maps und die Apps von Apple. Als App kommt die „Südtirol-Tour" nämlich kostenlos auf alle I-Pads und I-Phones.
„Uns ist es ein Anliegen, diese Tour sovielen Interessierten als möglich zur Verfügung zu stellen", erklärt Stiftungspräsident Gerhard Brandstätter das neue kostenlose Angebot - nicht nur für Touristiker.

Ein Ergebnis gleich vorweg: Auf Google Earth sind die 80 hochaufgelösten Panoramen bereits seit 1. Jänner online. Die Statistik dazu ist verblüffend: 20.000 Mal wurden die Bilder bereits angesehen und haben damit weltweit Werbung und positive Emotionen über unser schönes Land verbreitet.
Welche Punkte in Südtirol von besonderem Interesse sind wird auf der Pressenkonferenz im Detail bekannt gegeben.
Das Verfahren ist aufwändig, die Technik ausgefeilt. Seit zehn Jahren liefert die 3D-Pixel GmbH mit Sitz in Bozen Panoramabilder. Polizei und Carabinieri nutzen das von 3D-Pixel entwickelte Kamerasystem SceneCam seit Jahren zur Tatortdokumentation, das Ministerium für Kultur und Denkmalschutz beauftragte das junge Unternehmen mit der Archivierung von Kirchen, die bei dem schweren Erdbeben im Frühjahr 2009 in den Abruzzen erheblich beschädigt wurden und seitdem einsturzgefährdet sind. Dabei steht die High-Tech-Kamera in einem Raum, das Objektiv dreht sich um die eigene Achse und speichert hoch auflösende Bilder, die zu einer 360-Grad-Ansicht montiert werden. Auf dem Computerbildschirm kann der Betrachter diese „sphärischen Bilddokumente" nicht nur wie „klassische" Fotografien betrachten, sondern sich mit der Maustaste auch wie ein „realer" Besucher in einem Haus oder in einer Landschaft durch den Raum bewegen.
Das von der Stiftung Südtiroler Sparkasse unterstützte Projekt „Südtirol-Tour" nutzt die von 3D-Pixel entwickelte Technik. „Es gibt weltweit kein Projekt, das über eine derartige Dichte an qualitativ hochwertigen Bildern verfügt", sagt Peter Daldos von der 3D-Pixel GmbH. In Zusammenarbeit mit dem Alpenverein Südtirol hat 3D-Pixel in Südtirol 80 Standorte ausgewählt, die von der SceneCam gescannt werden: die Drei Zinnen etwa oder die Stilfser-Joch-Passstraße, Gran Fanes, der Geoparc Bletterbach, Sarnthein, Schloss Tirol, die Ortler-Spitze, die Fundstelle des Ötzi am Similaun, der Reschensee, Fennberg oder der Blick von der Oswaldpromenade auf Bozen.
Einfach ist das nicht. Wetter und Licht müssen schließlich stimmen, es gibt Sommer- und Wintermotive, viele Orte sind zudem nur mit dem Hubschrauber erreichbar. Für ein Bild braucht die Spezialkamera etwa 15 Minuten. Die Digitalaufnahmen erlauben dann einen Panoramablick auf ein attraktives Stück Südtirol.
Das Projekt geht aber noch weiter. 3D-Pixel hat die Motive teilweise miteinander verknüpfen. Das Ergebnis ist eine virtuelle Südtirol-Tour, ergänzt durch Kurztexte und Hinweise auf Wanderwege, Klettersteige oder Sehenswürdigkeiten. „Jeder kann sich dann von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt klicken, vom Vinschgau über das Unterland, das Burggrafenamt, das Wipptal und das Pustertal bis zu den Dolomiten", sagt Daldos.
Die weltweite Verbreitung der interaktiven „Bildblasen" übernimmt Google. Der Werbeeffekt ist entsprechend groß. Zudem könnten auch Südtiroler Tourismusorganisationen die Südtirol-Tour mit ihren Web-Seiten verlinken und diese mit dem neuen Angebot aufwerten.
Die einzelnen Zugänge:
Internet: www.suedtirol3d.it
             www.altoadige3d.it

Google Earth: kleine rote Quadrate - evtl. zum Aktivieren unter „Fotos" →
„360 Cities" ein Häckchen anbringen
Google Maps: Hinweise unter „www.suedtirol3d.it/links.html"
App-Store von Apple: Stichwort(e) „Stiftung Südtiroler Sparkasse" oder
„SouthTyrol360"
Zum kostenlosen Integrieren (embedding) auf der eigenen Homepage:
Infos unter: „www.suedtirol3d.it/links.html"

 

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