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Lernen von den Besten: Zirkonzahn


Im Rahmen der erfolgreichen Serie „Best Learn" der Stiftung Südtiroler Sparkasse und des TIS innovation park besuchten junge Führungskräfte und Jungunternehmer aus Südtirol vor kurzem das Ahrntaler Unternehmen Zirkonzahn. Firmengründer Enrico Steger gab dabei tiefe Einblicke in die Marketingstrategien des Weltmarktführers.
Zirkonzahn ist heute ein Paradebeispiel dafür, dass man mit Innovation, Leidenschaft und Erfindergeist in kurzer Zeit einen Weltmarkt erobern kann. Der Erfolg des Ahrntaler Unternehmens basiert auf den Erfindungen von Enrico Steger. Ihm ist es gelungen, das erste Kopierfräsgerät zur Herstellung von Zahnersatz aus Zirkon zu entwickeln - den Zirkographen. Was vor rund sieben Jahren begann, ist heute ein High-Tech-Unternehmen mit 110 Mitarbeitern und Niederlassungen in 15 Ländern dieser Erde.
Innovation trifft Präzision
„Erfinden ist die Freude am Teilen", erklärt Enrico Steger zu Beginn des Workshops „Best Learn", der Stiftung Südtiroler Sparkasse und des TIS innovation park. Für Steger ist die Freude an dem, was man tut, eines der wichtigsten Erfolgskriterien für einen Unternehmer. „Wir leben aber auch andere Grundwerte in unserem Unternehmen sehr intensiv", meint Steger. „Ehrlichkeit gegenüber dem Kunden gehört dazu, Präzision und Sauberkeit - und zuallererst muss ein Unternehmer rechnen können."
Neben der ständigen Innovation - nach der ersten Kopierfräse für Zahnersatz kam schnell die Umsetzung einer CAD-gesteuerten Fräse für die Herstellung von Zahnersatz - ist es vor allem auch das perfekte Marketing, das Zirkonzahn heute seine Führungsposition auf diesem Markt sicherstellt.
„Wir haben uns entschlossen, auch das Marketing im Haus zu behalten", erzählt Enrico Steger beim Firmenrundgang. „Für gutes Marketing muss man zuerst wissen, wie man tickt. Dann kann man diese eigenen Grundwerte ins Marketing übertragen und so kommunizieren."

Design und Service
Auf die Frage wie Zirkonzahn „tickt", antwortet Steger mit erfolgreichen Beispielen. „Wir möchten so präzise sein wie Schweizer Uhrmacher, im Design so gut wie Apple, so innovativ wie Google und so bekannt wie Coca Cola."
Daraus resultierend ergibt sich für Steger, dass im Marketing nur eines zählt: Jedes Produkt braucht seine Geschichten. „Wenn du etwas kaufst, dann möchtest du anderen davon erzählen können." Für ihn heißt das: Auch bei einem Produkt wie einer Kopierfräse zählt neben der perfekten Herstellung und Funktionalität vor allem eines: Das ästhetische Design. Geschichten zu erzählen ist Steger wichtig. „Jedes Produkt braucht seine Mythen."
Als wichtiges Marketinginstrument betrachtet man bei Zirkonzahn auch das Thema Kundenservice. „Deshalb haben wir die Gestaltung und Produktion unserer Werbematerialien im Haus belassen. Wir kennen unsere Kunden und können daher sehr serviceorientiert die richtigen Worte und Bilder für unsere Werbung finden", meint Steger. Zum Service gehört aber auch beispielsweise ein internationales Call-Center oder die eine oder andere kleine Geste in Richtung Kunden. Auch hier geht man bei Zirkonzahn ins Detail. Jedes Paket, das im Ahrntal ausgeliefert wird, trägt die Länderflagge des Empfängers und beinhaltet auch einen kleinen kulinarischen Genuss aus Südtirol. Gesten, die der Kunde gerne annimmt.
Best Learn: Lernen von den Besten
Rund zehn junge Führungskräfte und Jungunternehmer aus den verschiedensten Branchen nutzten diesen tiefen Einblick in ein erfolgreiches Unternehmen im Rahmen der Best Learn Workshopreihe, um für ihre eigenen Firmen zu lernen. „Unser Ziel ist es die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Unternehmen und deren Innovationskraft zu steigern", erklärt Christian Höller vom TIS innvation park. „Bei unserer neuen Best Learn Workshopreihe gewähren erfolgreiche Unternehmen Blicke hinter die Kulissen und die Unternehmer geben persönlich wertvolle Erfolgsrezepte weiter."
Die Stiftung Südtiroler Sparkasse möchte mit Best Learn vor allem junge Menschen dabei unterstützen vom Wissen erfolgreicher Südtiroler Unternehmerinnen und Unternehmer zu profitieren. "Die Unternehmen, die im Rahmen von Best Learn besucht werden können, haben in ihren Bereichen erfolgreich vorgemacht, wie es geht", betont der Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse, Gerhard Brandstätter. „In den Workshops erzählen die Spitzenunternehmerinnen und -unternehmer aus der Praxis. Dieses Wissen ist ungemein wertvoll", ist Brandstätter überzeugt.
Die Serie „Best Learn" wird dieses Jahr mit weiteren Workshops beim Holzbau-Spezialisten Rotho Blaas in Kurtatsch, bei DURST Phototechnik in Brixen und der Firma Loacker Remedia in Neumarkt fortgesetzt.
Weitere Informationen erhält man unter www.tis.bz.it

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