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Die Zukunft der Stadt ist grün!


Gewinner des nationalen Wettbewerbs „enertour 4 university students” prämiert
2030 werden wir mehr Fahrrad fahren und Häuser und Gebäude die Energie, die sie verbrauchen, selbst erzeugen, und mit einer Photovoltaik-Hülle bedeckt sein: so stellen sich die über 100 Studenten, die ihre Ideen zum Wettbewerb „enertour 4 university students” eingereicht haben, die Zukunft vor. Gestern Abend wurden die Gewinner im Parkhotel Laurin von den Organisatoren, der Stiftung Südtiroler Sparkasse und dem TIS innovation park, prämiert.
25 Studenten können sich über einen Aufenthalt in der „Green Region” Südtirol freuen und sich auf die Spuren der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz begeben. Ihre cleveren Ideen darüber, wie das Energiesystem der „erneuerbaren Stadt“ im Jahr 2030 in Italien ausschauen könnte, haben die Jury überzeugt. „Die 11 Gewinnerprojekte der insgesamt 25 Studenten haben wegen ihrer hohen technischen Kreativität überzeugt. Mit ihren ‚grünen‘ Vorschlägen zeigen sie nicht nur, dass sie mit den Lösungen aus diesem Bereich bewusst umgehen können, sondern auch, dass sie sich aktiv an der ‚grünen Revolution‘ beteiligen wollen“, erklärt Sepp Walder vom TIS innovation park.
Das Leitmotiv aller eingereichten Projekte ist das Konzept einer Stadt samt Car-Sharing und Elektromobilität, in der die Gebäude den Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen beziehen und wo es Strukturen für Recycling und Abfallwiederverwendung gibt: für die heutige Generation der Studenten stellen diese so genannten „Smart Cities“ also bereits eine Selbstverständlichkeit dar.
„Diese Nachwuchstalente haben in ihren Projekt-Ideen nicht nur bereits existierende Technologien berücksichtigt, sondern sie schlagen auch weniger bekannte Lösungen vor“, so Walder. Alba Fagnani aus l’Aquila stellt sich etwa eine Art künstliches Photovoltaik-Efeu für Gebäude vor, welches mit vielen dünnen Photovoltaikplättchen  die Fassade  begrünt und gleichzeitig Strom erzeugt. Diego Venegas, Cristian Stroia und Luigi Calabrese von der Universität Trient hingegen schwebt ein System zur Zertifizierung für Lebensmittelprodukte vor: Das System klassifiziert diese, je nachdem wie hoch der Anteil an Energie, die im Produktionsprozess eingesetzt wird, aus erneuerbaren Quellen stammt. Giulio Ferro der Universität Padua wiederum hat die Idee einer Smart Card ausgearbeitet, mit der jede Familie mit kleinen „grünen“ Aktionen Punkte sammeln kann: von der Nutzung alternativer Verkehrsmittel wie Rad oder Bus, über die richtige Mülltrennung bis hin zur Einrichtung ganzer Energieanlagen. Die Punkte können gegen kleine Prämien und Preise eingelöst werden, der Spieltrieb der Menschen soll somit als Motivator für die grüne Revolution dienen.
„Die Studenten empfehlen außerdem, nicht nur auf technologische Innovationen zu setzen, sondern auch andere Strategien in Betracht zu ziehen, die soziale und kulturelle Aspekte berücksichtigen“, sagt Gerhard Brandstätter, Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der ergänzt: „Bei den Projekten geht es etwa auch um Wohngemeinschaften oder das Bedürfnis, den Zugehörigkeitssinn der Bevölkerung an der Stadt und der Umwelt zu stärken. Genau solche 360 Grad Visionen brauchen wir in der Stadt der Zukunft.“   

Gewinner

Universität

Cristian Stroia
  Luigi Calabrese
  Diego Venegas

Studi Internazionali – Università di Trento
  Ingegneria Industriale – Università di Trento
  Ingegneria Industriale – Università di Trento

Dalma degli Esposti
  Francesca Recanati

Ingegneria Territorio e Ambiente -   Politecnico Milano
  Ingegneria energetica - Politecnico Milano

Carlotta Ghitti 
  Francesca Contessi
  Davide Angelo Gherardi

Ingegneria Edile - Università di Bergamo

Chiara Ugolini
  Francesco Amoroso

Ingegneria energetica – Università di   Bologna
  Ingegneria energetica e nucleare - Politecnico di Torino

Alessandro Manni
  Lorenzo Bartolucci
  Luigi Mossuto

Ingegneria energetica -  Università di Roma Tor Vergata

Giulio Ferro

Ingegneria dell'energia - Università di   Padova

Mattia Mometti
  Niccolo' Pizzolotto
  Riccardo Parin

Ingegneria dell'energia - Università di   Padova
  Design industriale - IUAV Venezia

Riccardo Bergamini
  Daniele Bonvicini

Ingegneria dell'energia   - Università di Padova

Alba Fagnani

Ingegneria Edile, Architettura -
  Università dell'Aquila

Sara Romagnoni

Architettura - Università di Ferrara

Paolo Zani
  Alessandro Pitì
  Leandro Gatti

Ingegneria energetica - Politecnico Milano

 

  

 

 

 

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