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“Junge Forscher gesucht!” Südtiroler Oberschüler auf Platz eins und drei


Sieger ist das Gymnasium Bruneck mit einem astronomischen Projekt. Dritter das Gymnasium Rainerum Bozen.
Sie haben die Veränderung der Leuchtkraft des pulsierenden Sterns CY Aquarii untersucht und beobachtet, dass eine Periode, also die Zeitspanne zwischen den Leuchtmaxima, 88 Minuten beträgt. Mit diesem Projekt siegten die Schüler des Gymnasiums “Nikolaus Cusanus” Bruneck bei „Junge Forscher gesucht!“, dem Wettbewerb für angehende Wissenschaftler, organisiert von der EURAC in Zusammenarbeit mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Autonomen Provinz Trient und der Alpinen Mittelschule Davos. Auch der dritte Preis bleibt im Lande, er geht an die Schüler des Rainerums und ihre Drohnen. Auf Platz zwei liegen gleichauf Graubünden und das Trentino. Die Preisverleihung des Wettbewerbs, an dem Oberschulen aus Südtirol, Nordtirol, dem Trentino und Graubünden teilnahmen, fand am 11. April an der EURAC statt.
Wie richtige Wissenschaftler haben die Oberschüler eine Präsentation aufgebaut und stellten ihre Projekte in englischer Sprache vor. Nach eingehender Prüfung hat die internationale Jury die drei Siegerprojekte ausgewählt. „Die Schüler haben sich in Studien der Astronomie, Medizin, Mechanik, Robotik und anderer Disziplinen gestürzt, mit wahrhaft akademischem Eifer“, sagt Alfred Guarriello, Vertreter der Stiftung Südtiroler Sparkasse, die den ersten Preis gestiftet und den gesamten Wettbewerb unterstützt hat. Das Finale des überregionalen Wettbewerbs, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, kehrt nach acht Jahren und Abstechern in die anderen Regionen nach Bozen zurück. 19 Projekte haben sich diesmal beteiligt, neun davon schafften es ins Finale. Über 50 Jugendliche von zehn Oberschulen haben an den Forschungsprojekten gearbeitet. Die Siegerprojekte freuen sich über Geldpreise in Höhe von 3.000, 2.000 und 1.000 Euro. „Im Saal der Präsentation hörte man von Motorschubkurven, Drohnenschwärmen und Mikrokontrollern. Und vergaß dabei fast, dass man mitten unter Oberschülern ist. Wir sind sehr stolz auf das erreichte Niveau, manche Klassen haben sich seit über einem Jahr vorbereitet, und diesen Einsatz kann man klar erkennen“, sagt eine stolze Karin Amor von EURAC junior, die den Wettbewerb vor über zehn Jahren mitbegründete. Die Idee zu diesem Wettbewerb entstand in der Tat 2002 an der EURAC. Nach drei Ausgaben, an denen nur Südtiroler Oberschüler teilnehmen konnten, hat die Initiative die
Landesgrenzen überschritten und bezieht auch Schüler aus Nordtirol, dem Trentino und Graubünden mit ein.
Die EURAC organisiert den Wettbewerb gemeinsam mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Autonomen Provinz Trient und der Alpinen Mittelschule Davos. Außer der Stiftung Sparkasse wird das Projekt von der Abteilung Bildungsförderung, Universität und Forschung des Landes, der Stiftung für Forschung und Innovation und der Europaregion unterstützt.

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