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Prof. Dr. Bernhard Pörksen - Empörungsdemokratie und digitaler Pranger


Handy-Videos beenden Karrieren, Twitter-Botschaften sorgen für Empörung, SMS-Nachrichten werden zu Beweisen. Reputation – verstanden als die positive Wahrnehmung von Personen, von Unternehmen und Marken – ist unter den neuen Kommunikations- und Medienbedingungen fundamental gefährdet. Reputationsaufbau ist schwer und mühsam; Reputationszerstörung im Zeitalter der mobilen Überall-Medien und der „indiskreten Technologien“ (Handys, Smartphones) hingegen unendlich leicht geworden. Die Dokumente der Blamage und der Demontage, die privaten Nachrichten und diskreten Botschaften, besitzen, einmal in Bites und Bytes verwandelt, eine neue Leichtigkeit und Beweglichkeit. Sie lassen sich blitzschnell verbreiten und kopieren, in immer neue, immer andere Kontexte verschieben, bei Bedarf immer wieder recyceln und aktualisieren. Die Folge: In der Empörungsdemokratie der Gegenwart ist der Skandal allgegenwärtig geworden.
Prof. Dr. Bernhard Pörksen - Empörungsdemokratie und digitaler Pranger aus Anlass seines neuen Buches "Kommunikation als Lebenskunst" (mit Friedemann Schulz von Thun), Carl Auer Verlag, 2014. Am 23. Oktober 2014 um  18 Uhr im Tagungssaal der „Sparkasse Academy Cassa di Risparmio“, Sparkassenstraße16 in Bozen (Anmeldung unbedingt erforderlich, Tel.   0471- 316017)


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