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Stiftung Südtiroler Sparkasse – Budget 2015 verabschiedet


Konstante Fördermittel in Höhe von 8,5 Mio. Euro beschlossen
Im Rahmen der gestrigen Sitzung beschloss der Stiftungsrat der Stiftung Südtiroler Sparkasse, dass das Förderbudget für das Jahr 2015 unverändert bei 8,5 Mio. Euro liegen wird. Neben den Förderbereichen Kunst und Kultur, Wissenschafts- und Technologieforschung, Erziehung, Unterricht und Ausbildung sowie Soziales werden nach wie vor verstärkt Projekte berücksichtigt, welche die Stiftung Südtiroler Sparkasse federführend betreut. Große Sorge bereitet die für Non-Profit-Stiftungen rasant steigende Steuerlast auf Finanzerträge.
Obwohl die schwächelnde Wirtschaftslage und die weitgehenden mehrbelastenden Auswirkungen des Stabilitätsgesetzes „Legge di Stabilità 2014“ in fiskaltechnischer Hinsicht auf die Bankstiftungen bei der Verabschiedung des Tätigkeitsprogrammes 2015 der Stiftung Südtiroler Sparkasse eine stark theamtisierte Rolle spielten, verständigte sich der Stiftungsrat darauf, für das kommende Haushaltsjahr einen unverändert hohen Betrag an Fördergeldern zu beschließen.
So werden in Fortschreibung der bisherigen Förderpolitik der Stiftung im Jahr 2015 ein Betrag von ca. 8,5 mio Euro für Initiativen und Projekte von Landesinteresse zur Verfügung gestellt werden.
Stiftungspräsident Karl Franz Pichler zeigte sich erfreut darüber, dass der Stiftungsrat im Rahmen der Haushaltsdebatte das Budget für das Jahr 2015 trotz derzeitiger wirtschaftlich schwieriger Zeiten einstimmig genehmigt hat. Dies erfolgte auch im Bewusstsein, dass im kommenden Jahr unzählige Vereine und Organisationen wieder mit einer Unterstützung der Stiftung rechnen; es war der Stiftung insbesondere im aktuellen Wirtschaftskontext ein großes Anliegen, ein sichtbares Zeichen für Kontinuität und Beständigkeit zu vermitteln.
Die Bereichszuteilung der für die Fördertätigkeit bestimmten 8.500.000.- Euro basiert auf einer Hochrechnung der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2014 und kann im Detail wie folgt dargestellt werden:

Die Hauptförderbereiche für das Jahr 2015 sind:
Kunst und Kultur
Wissenschaft und Forschung
Soziales
Erziehung, Unterricht und Ausbildung
Andere statutarisch verankerte Förderbereiche

Die Fördermittelzuweisung im Detail:
Kunst und Kultur 3.600.000 42,3%
Wissenschaft und Forschung 950.000 11,2%
Soziales 2.000.000 23,5%
Erziehung, Unterricht und Ausbildung 950.000 11,2%
Andere statutarisch verankerte Förderbereiche 1.000.000 11,8%

Im genehmigten Rahmendokument zum Haushaltsvoranschlag wurden ausdrücklich Fördermittel für die Caritas, Vinzenzkonferenz, Sporthilfe, den Bäuerlichen Notstandsfonds sowie die Weihnachtshilfsaktion der Stiftung reserviert. Aber auch für die traditionellen Stiftungsprojekte wie „Kinderfestival“, „Proexcellentia I und Proexcellentia II“, Proexcellentia M, Wettbewerb „Klickpunkt“, „Family Festival“ „Der historische Gastbetrieb des Jahres“, das Projekt der digitalen Erschließung der historischen Bibliotheken (EHB), das „Kasperlmobil“, das Datenbankprojekt „Die Porträtmalerei in Tirol“, das Bibliotheksprojekt in Zusammenarbeit mit der Tessmann „Biblio24.it“, das Hörbuchprojekt „Hörbar gut“, Klimaenergy Award, Südtirol Medienpreis, Südtirol 360°, Die Sparkassenakademie, die Sparkassengalerie u. a. wurden Fördermittel rückgestellt.
„Sollten sich im Laufe des kommenden Verwaltungsjahres die notwendigen Spielräume für neue starke Stiftungsinitiativen ergeben, werde man diese in Angriff nehmen und jeweils zeitnah darüber berichten; einige Ideen befinden sich bereits im Stiftungsköcher“, so Stiftungspräsident Karl Franz Pichler.
Bezüglich der geäußerten Sorge in der Stiftungswelt hinsichtlich der sich abzeichnenden starken steuerlichen Mehrbelastungen von Finanzerträgen, hat der nationale Dachverband der Sparkassenstiftungen (ACRI) mit gesonderter Medienaussendung seine Missbilligung zum Ausdruck gebracht. (Anbei die genannten Aussendung, die im Stiftungsauftritt auch in deutscher Version abgerufen werden kann).
Bezüglich der vom Bankhaus angestrebten Kapitalerhöhung hat der Stiftungsrat sein grundsätzliches Einverständnis gegeben, wobei das Beteiligungsausmaß erst zu einem späteren Zeitpunkt erörtert und beschlossen werden wird.

Pressemitteilung ACRI 

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