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Stiftung Südtiroler Sparkasse nimmt an der Initiative „Weniger Steuern, mehr Fördergelder” teil


Neben der größten italienischen Bankenstiftung CARIPLO nimmt auch die Stiftung Südtiroler Sparkasse an der Kampagne „Weniger Steuern, mehr Fördergelder” teil. Diese Initiative zielt darauf ab, die Beitragsempfänger im eigenen Tätigkeitsgebiet über die möglichen negativen Auswirkungen des Stabilitätsgesetzes 2015 zu informieren.
Alles startete mit einer einfachen Twitter-Nachricht, nachdem die Absicht bekannt wurde, dass die Stiftungen stärker besteuert werden sollen. Diese zusätzliche Besteuerung geht zu Lasten all jener Organisationen, die mit den Beiträgen der Stiftungen in den Förderbereichen Soziales, Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Umwelt und anderen Förderbereichen tätig sind und zu Lasten der Menschen, die diese Organisationen erreichen wollen.
Seit dem Jahr 2011 wurden die Steuern zu Lasten der Stiftungen ständig erhöht und sollen bis 2015 um weitere 260 Mio. Euro angehoben werden.
(WEITERE INFORMATIONEN: siehe auch http://www.stiftungsparkasse.it/acri_dt.pdf)
All dies geschieht in einem europäischen Kontext, in welchem philantropische Vorhaben grundsätzlich gefördert werden. Dies hat der europäische Stiftungsdachverband EFC, der die philantropischen Organisationen in Europa betreut, vor kurzem unmissverständlich festgestellt. Einzig in Italien zahle es sich gewissermaßen nicht aus, in Philantrophie zu investieren.
„In Italien wird der Philantrophie – zumindest in fiskaltechnischer Hinsicht – wenig Bedeutung eingeräumt: In Europa ist Italien das einzige Land ohne Steuererleichterungen.” Auf diesen Sachverhalt wies der Präsident der Stiftung CARIPLO Giuseppe Guzzetti in letzter Zeit wiederholt hin. „Die Steuerlast nimmt im Gegenteil immer stärker zu, was sich negativ auf den Non-Profit-Bereich und damit gerade den Dritten Sektor auswirkt, den die Regierung doch zu Recht als wichtigen und zum Wohl der Allgemeinheit förderwürdigen Bereich anerkannt hat. Vor kurzem hat die Stiftung CARIPLO für das Jahr 2015 mit Vorbehalt ein Budget von 143,1 Mio. beschlossen. Sollte das Finanzgesetz die Steuererhöhung bestätigen, ist die Stiftung dazu gezwungen, im Jänner 2015 das Budget um mindestens 20 Mio. Euro nach unten zu korrigieren.“
DIE RECHNUNG WERDEN ERNEUT DIE SCHWÄCHSTEN BEGLEICHEN, DENN SIE SIND INDIREKT VON DEN KÜRZUNGEN DER PHILANTHROPISCHEN TÄTIGKEIT BETROFFEN.
Neben der Stiftung CARIPLO nimmt auch die Stiftung Südtiroler Sparkasse an der Kampagne teil. Wir bitten alle um Mithilfe, damit dieses Anliegen im Netz oder über die sozialen Netzwerke bekannt wird:

Wir bitten alle Personen, Organisationen, Vereine und Institutionen darum, diese Initiative auf dem eigenen Internetauftritt, über traditionelle Printmedien, Newsletter usw. bekanntzumachen. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt: Veröffentlichen Sie Nachrichten, Videos, Fotos usw. mit den eigenen Dienstleistungen/Tätigkeiten, welche vor dem Aus stehen, wenn sie nicht länger unterstützt werden.
Zum Schluss weisen wir darauf hin, dass auch das Forum Nazionale del Terzo Settore an der Kampagne ??#‎menotassepiùerogazioni teilnimmt.

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