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Enertour-Teilnehmer knacken 10.000er Marke


Besucher haben 2014 54 Südtiroler Energie-Projekte unter die Lupe genommen
Mehr als 10.000 Besucher haben mittlerweile an der enertour des TIS innovation park und der Stiftung Südtiroler Sparkasse teilgenommen. Damit erfreut sich das Projekt enertour auch im achten Jahr seines Bestehens immer noch größter Beliebtheit. Die enertouristen stammen hauptsächlich aus Nord- und Mittelitalien, aber auch aus Deutschland, Schweden, Moldawien und Japan kamen Menschen, um Energieprojekte „made in Südtirol“ zu besichtigen.
Seit acht Jahren bieten TIS und Stiftung Sparkasse die so genannten enertouren an, um Südtirols Exzellenz im Energiebereich aufzuzeigen. Waren im Jahr 2008 „nur“ knapp 800 Besucher für die Teilnahme an den geführten technischen Besichtigungstouren zu begeistern, verzeichneten die enertouren im Jahr 2010 mit fast 1700 Teilnehmern bislang ihren Besucherrekord.
„Die Krise hat dann dafür gesorgt, dass die Teilnehmerzahlen zwei Jahre lang etwas gesunken sind“, erläutert Sepp Walder, der seit 2007 die enertour-Aktivitäten koordiniert. „Seit 2013 steigen die Besucherzahlen aber wieder“.
2014 war denn auch mit 1550 Besuchern das zweitbeste enertour-Jahr seit Bestehen der Initiative.
54 unterschiedliche Energieprojekte konnten allein in den zurückliegenden elf Monaten den enertour-Teilnehmern vorgestellt und erläutert werden.
„Ohne unsere Partner in ganz Südtirol wären wir niemals in der Lage, dieses Pensum zu bewältigen“, führt Sepp Walder aus. In der Tat unterstützten im vergangenen Jahr 18 Planungsbüros und 15 Unternehmen aus Südtirol bei den Führungen die enertour mit ihrem technischen Know-how und sorgten dafür, dass das bei den enertouren vermittelte Wissen immer auf dem neusten Stand ist. „Ziel der enertour ist es ja, innovative Lösungsansätze im Energiebereich aufzuzeigen und Fachleute über nachhaltige Energiesysteme zu informieren“, erklärt Sepp Walder vom TIS. „Dabei ist für uns die Zusammenarbeit mit den Südtiroler Planungsbüros und Unternehmen unverzichtbar, denn sie sind für die enertour-Besichtigungsobjekte verantwortlich und kennen somit alle technischen und wirtschaftlichen Details. So ist sichergestellt, dass wir immer etwas Interessantes im Programm haben“, so Walder.
Immer etwas Interessantes im Programm hat die enertour aber nicht nur, wenn es um die Besichtigungsziele geht, sondern auch dann, wenn es darum geht, diese Besichtigungsziele zu erreichen. Seit 2013 nutzt die enertour für bestimmte Besichtigungen etwa den Wasserstoffbus der Südtiroler Transportstrukturen AG. Fester Bestandteil der enertour-Idee ist es außerdem, die enertouristen in authentisch Südtiroler Gaststätten und Restaurants zu verköstigen. Wissens- und
Technologietransfer bei Schüttelbrot und Lagrein, wenn man so will.
Seit es die enertour gibt, ist sie auch fester Bestandteil der alljährlich Ende Januar stattfindenden KlimaHaus-Messe. Seit 2007 führt das enertour-Team während der viertägigen Messe etwa 400 Besucher zu Südtirols KlimaHäusern mit Modellcharakter in Sachen Innovation und Umweltfreundlichkeit. Auch 2015 wird die enertour diesen Service für die Messebesucher anbieten.
Jährlich investieren TIS innovation park und die Stiftung Südtiroler Sparkasse rund 80.000 Euro in die enertour und generieren eine jährliche Wertschöpfung von über einer Million Euro für Südtirol. „Anders formuliert: Aus einem Euro, den wir in die enertour stecken, macht die enertour 14 Euro“, unterstreicht Stefano Dal Savio, Leiter des Bereichs Energie & Umwelt im TIS. Diese Wertschöpfung entsteht einmal durch den Verkauf von Südtiroler Know-how und Technologien in andere Provinzen und Regionen im Anschluss an eine Besichtigungstour und natürlich durch den Aufenthalt der jährlich über 1000 enertouristen im Land.
Ab dem nächsten Jahr gibt es ein eigenes enertour-Paket für Südtirols Schulen. Zusammen mit der Stiftung Südtiroler Sparkasse und der SEL AG entwickelt der Bereich Energie & Umwelt des TIS das Angebot „enertour4schools“. „Wir möchten auch den Schülern und Schülerinnen nachhaltige Lösungskonzepte im Energiebereich aufzeigen und auf die Chancen hinweisen, die dieser Bereich für die berufliche Zukunft der Schüler bietet“, unterstreicht Karl Pichler, Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

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