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Lange Nacht der Bozner Museen: Neun Stunden Begeisterung


Auch heuer nahmen wieder viele Menschen die Einladung zur Langen Nacht der Bozner Museen wahr und besuchten zwischen 16 Uhr und 1 Uhr nachts eines oder mehrere der acht teilnehmenden Museen der Stadt. Bei freiem Eintritt gab es Veranstaltungen für alle Altersgruppen und jeden Geschmack. Besonders beliebt waren die Konzerte von und für Jugendliche.
Die Organisatoren der Langen Nacht der Bozner Museen können auch diesmal wieder auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Denn es waren wieder sehr viele Menschen, die gestern die acht teilnehmenden Museen und zwar Schloss Runkelstein, das Stadtmuseum Bozen, das Südtiroler Archäologiemuseum, das Museion, das Merkantilmuseum, das Naturmuseum Südtirol und heuer erstmals auch die Dokumentations-Ausstellung im Siegesdenkmal und den neuen Sitz des Schulmuseums Bozen besuchten. Zusammen verzeichneten die genannten Häuser zwischen 16 Uhr und ein Uhr nachts insgesamt rund 20.000 Eintritte - und dies trotz des Streiks von Trenitalia, der mehrere Menschen davon abgeschreckt haben dürfte, mit dem Zug in die Landeshauptstadt zu fahren. Die Besucherzahlen bestätigen also das anhaltende Interesse der Bevölkerung.

Die Lange Nacht der Bozner Museen wurde also auch heuer wieder von vielen Menschen aus Südtirol, von Weihnachtsmarkt-Touristinnen und -Touristen, aber auch von auffallend vielen Einwandererinnen und Einwanderern, als Gelegenheit wahrgenommen, die in den Bozner Museen bewahrten und ausgestellten Schätze genauer kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
In nächtlicher Atmosphäre wurden die unterschiedlichsten Veranstaltungen der Museen besucht und zwar sowohl jene für Erwachsene (Führungen, Verkostungen…), als auch jene für Kinder (Spiele, Kinderführungen, Workshops…). Und da die Lange Nacht der Bozner Museen heuer vor allem im Zeichen der Jugend stand, fanden in allen teilnehmenden Museen Konzerte von Jugendbands statt. Zur Interaktion zwischen Museen und Musik, meint der junge Bozner Musiker und Organisator der Konzerte, Maximilian Oberrauch: „Ich hab auch im Ausland beobachtet, dass das Zusammenspiel zwischen Museen und Musik sehr gut funktionieren kann. Museen sind schließlich Orte, wo nicht nur etwas ausgestellt wird, sondern wo sich Menschen treffen und austauschen können und Musik kann hier sehr behilflich sein.“ Zudem wurden in zwei Museen Projekte vorgestellt, die Jugendliche zum Thema Museum erarbeitet hatten. Dabei ging es zum Einen um das Projekt „Il museo che ispira“ im Archäologiemuseum und die überraschenden, künstlerischen Aktionen, mit denen Oberschülerinnen und -schüler ihre Sicht auf das Museum erklären, und zum Anderen um die Vorstellung der von Jugendlichen realisierten Videoclips zum Thema Wildnis im Naturmuseum. Die Lange Nacht der Bozner Museen schließt damit offiziell das Themenjahr 2015 “Young & Museum” ab, das von der Abteilung Museen mit dem Ziel organisiert worden war, mit eigens auf die Jugendlichen zugeschnittenen Initiativen diese Zielgruppe für die vielen Museen Südtirols zu begeistern.
Die Lange Nacht der Bozner Museen 2015 wird von der Abteilung Museen der Autonomen Provinz Bozen, vom Betrieb “Landesmuseen” und von der Stiftung Sparkasse gefördert.

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