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Forscherpersönlichkeit ausgezeichnet


Der Sportwissenschaftler Martin Burtscher erhielt im November den Wissenschaftspreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse für außergewöhnliche Forschungsleistungen.
Seit dem Jahr 2008 verleiht die Universität Innsbruck im Namen der Stiftung Südtiroler Sparkasse den „Wissenschaftspreis für außergewöhnliche Forschungsleistung der Stiftung Südtiroler Sparkasse“ als Würdigung für das wissenschaftliche Gesamtwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Universität Innsbruck. Karl Franz Pichler, Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse, überreichte heuer den mit 10.000 Euro dotierten Preis an den Sportwissenschaftler und Sportmediziner Martin Burtscher vom Institut für Sportwissenschaft. „Es ist ein großes Glück, gemeinsam mit so engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kolleginnen und Kollegen arbeiten zu dürfen. Zudem stimme ich Schopenhauer zu, wenn er sagt, dass neun Zehntel unseres Glückes allein auf der Gesundheit beruhen“, sagte der Preisträger bei der Verleihung.
Martin Burtscher wurde für seine herausragenden Publikationen, von denen viele in renommierten wissenschaftlichen Journalen erschienen sind, sowie seine beachtliche Drittmittelwerbung ausgezeichnet. Seit rund 20 Jahren beschäftigt er sich mit alpiner Unfallforschung und -vorbeugung, mit Höhenphysiologie und Höhenpathophysiologie sowie mit leistungsphysiologischen Fragestellungen im Alpinsport. Martin Burtscher ist zudem Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Alpinund Höhenmedizin, wissenschaftlicher Leiter des Österreichischen Kuratoriums für alpine Sicherheit, Sachwalter für Rettung und Gesundheit im Österreichischen Alpenverein sowie Verbandsarzt der Österreichischen Bergführer und des Sportkletterverbands. Burtscher absolvierte an der Universität Innsbruck das Lehramtsstudium Biologie und Leibeserziehung und anschließend das Doktoratsstudium der Biologie. Daraufhin studierte er Medizin, bevor er sich an der Universität Innsbruck für Sportwissenschaften unter besonderer Berücksichtigung der Sportmedizin habilitierte.
Weitere Auszeichnungen:
Die Forschungspreise gingen an Jürgen Huber, Eduard Stefan, Gerhild Fuchs und Arno Kahl. Der Finanzwissenschaftler Huber hatte drei Artikel zu den Themen Finanztransaktionssteuer, Spendenverhalten und die Ursache von Finanzblasen eingereicht, die in hochrenommierten Journalen publiziert wurden. Der Biochemiker Stefan erhielt den Preis für einen Artikel zur Analyse molekularer Interaktionen in krankheitsrelevanten Zellsystemen, die Romanistin Fuchs für ihr Buch „Von ‚Spaziersehern’, ‚Erinnerungsflaneuren’ und ‚pikaresken Wanderern’. Literarische Topographien der Poebene bei Celati, Cavazzoni, Benati und anderen.“ Der Rechtswissenschaftler Kahl wurde für seine Arbeit „Gemeinden und Länder im Binnenmarkt. Politische Handlungsspielräume in der EU-Wirtschaftsverfassung“ ausgezeichnet.

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