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Vorbilder für die Gesellschaft


Sie betreuen eherenamtlich seit Jahrzehnten, im Namen der Vinzenzgemeinschaft, die Häftlinge im Bozner Gefängnis
Seit 49 Jahren geht Bruno Bertoldi, Jahrgang 1933, wöchentlich ins Gefängnis und hilft im Namen der Vinzenzgemeinschaft den Häftlingen. Er bringt ihnen Bekleidung, Lebensmittel, Zigaretten, erledigt Kleinigkeiten und hat stets ein offenes Ohr für sie.
Seit 25 Jahren versieht Karl Fink, Jahrgang 1942, seinen freiwilligen Dienst im Gefängnis.
Heute hat der Bürgermeister die beiden Helfer des Vinzenzvereins, Bruno Bertoldi und Karl Fink im Rathaus empfangen und sie für ihre wertvolle menschliche Unterstützung geehrt. Bei der Ehrung waren der Gefangenenseelsorger Robert Anhof, einige Stadträte, Angehörige und einige Verantwortliche des Bozner Gefängnisses mit dabei.
Bruno Bertoldi und Karl Fink wurden mit der "Medaille der Stadt Bozen" für ihren großen Dienst und für ihre Menschlichkeit geehrt. Auch die Direktorin der Haftanstalt Anna Rita Nuzzaci bedankte sich bei den beiden Freiwilligen für ihren Einsatz, ihre Ausdauer und vor allem für ihre Zuverlässigkeit. Der freiwillige Dienst der Beiden beschränkt sich aber nicht nur innerhalb der Gefängnismauern, denn Bertoldi und Fink begleiten auch Haftentlassene, die sich zwar in Freiheit befinden und vorübergehend in einer von der Vinzenzgemeinschaft zur Verfügung gestellten Wohnung untergebracht sind.
Die beiden Helfer stellen sich etwas besorgt die Frage, wer wohl nach ihrem Ausscheiden diesen Dienst weiterführen wird. Es gibt nicht viele Menschen, die selbstlos für jene Menschen da sind, die am Rande der Gesellschaft stehen.

 


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